Wolf At The Door (Meatloaf)

Mit was für einem Aufwand die T-Com ihre neuen Tarife bewirbt und durch Haustürgeschäfte an den Mann zu bringen versucht ist schon mehr als beachtlich. Dabei ist offensichtlich nicht immer T-Com drin wo T-Com drauf steht.

Vor ca. zwei Wochen klingelte es also auch an unserer Tür. Da ich von meiner Frühschicht hundemüde war hatte ich mich gerade etwas hingelegt, konnte aber das beginnende Gespräch zwischen einem jungen Mann und Inkki genau verfolgen. „Ich komme im Auftrag der T-Com. Wir möchten, dass Sie Geld sparen…“, nach dieser dümmlichen Plattitüde als Entrée hätte ich das sich anbahnende Gespräch schon für beendet erklärt. Inkki ist da aber deutlich höflicher, sagte aber direkt von Beginn an, dass Sie keine Änderung des Telefonvertrags will und auch nichts unterschreiben würde. Das hielt den eloquenten Jüngling nicht davon ab so weiterzumachen wie begonnen. Wohin man häufig telefoniere, ob man DSL nutze und Interesse an einer Flatrate habe. Ach ja, ob denn der Ehemann als Anschlussinhaber wohl auch im Haus sei? Freundlicherweise verneinte Inkki das um minen Schlaf nicht zu stören. Ich hörte mir dieses Anbahnungsspielchen noch eine Weile an bis mir dann doch der Kragen platzte.

Klamotten übergestreift und zur Tür geschossen.

Große Augen hinter rahmenloser BWL-Studentenbrille.

Wer er sei und was er wolle.

Dacapo: „Wir möchten, dass Sie Geld sparen…“.

„Haben Sie nicht gehört, dass meine Frau mehrfach gesagt hat, sie wünsche keine Vertragsänderung und werde erst recht nichts unterschreiben?“

„Nun, ich wollte ja nur informieren. Da Sie aber scheinbar kein Interesse haben, gebe ich Ihnen dann wohl mal das was ich hier alles notiert habe.“

„Darum möchte ich bitten und damit ist unser Gespräch beendet!“

Das Geschreibsel haben wir uns dann mal angeguckt. Ihr Antrag für die Umstellung eines Anschlusses auf einen Anschluss mit Spezialtarif über Vertriebspartner an T-Com So schon mal die beunruhigende Überschrift des Papiers. Der eifrige Mann hatte also den Tarif XXL Fulltime/T-Net in Verbindung mit der Country-Flat Finnland für uns ausgesucht. Das wären schon mal knapp 40€ monatlich alleine fürs Telefon gewesen! Die Felder, die für die Unterschrift des Auftraggebers vorgesehen waren hat er der Einfachheit halber mal selber ausgefüllt. Dass er aber so feige war dort Düsseldorf reinzuschreiben und nicht gleich unsere Unterschrift fälschte zeigt, dass ihm noch einiges an Unverfrorenheit fehlt.

Nun sind in diesen Tagen offensichtlich auch Mitarbeiter unterwegs, die tatsächlich von der T-Com kommen. Heute begegnete uns einer im Treppenhaus und bemerkte gleich, dass ich seine Frage ob wir einen T-Com Anschluss hätten, äußerst einsilbig mit „wir sind bestens bedient“ beantwortete. Warum ich denn so abweisend sei. Ich deutete kurz den unliebsamen Besuch von vor zwei Wochen an. Das könne er sich gar nicht erklären. Vielleicht habe ich in dem Fall also etwas unnötig unhöflich reagiert. Ein solcher eher als seriös einzustufender Mitarbeiter war offensichtlich auch kürzlich bei der Chikatze. Jedenfalls hat man sie offensichtlich besser beraten, denn mit “Call&Surf Comfort“, “XXL Fulltime” ist man zwar nicht besonders günstig unterwegs, kann sich aber auch nicht über den Tisch gezogen fühlen.

Ob nun gute oder böse T-Com, ich bin froh wenn ich mit dem ganzen Verein ab Dezember nichts mehr zu tun habe! Ish, ich komme!!!

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Ein Gedanke zu “Wolf At The Door (Meatloaf)

  1. Hihi. Danke, daß Du mich jetzt erleichterst. 😉 Ich finde unseren Tarif auch ganz okay so. Mag ja sein, daß es anderswo günstiger ist, aber so brauchen wir keinen neuen Anschluß und billiger als vorher ist es auch! 😉

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