Feedback (Grateful Dead)

Ich bin begeistert!
Heute rief mich ein netter Herr vom Hermes-Kundenservice an und zeigte sich recht amüsiert über meine e-mail (s.u.).
Weniger amüsiert war er über das Verhalten des besagten Paketshops und versprach meine mail an den zuständigen Bereichsleiter weiterzugeben, der sich mit dem Shop in Verbindung setzen werde.
Ausserdem kündigte er an mir als kleine Entschädigung zwei Gutscheine für kostenlose Sendungen zukommen zu lassen. Er bat mich diese Gutscheine doch gerne bei dem selben Paketshop einzulösen. O-Ton: „Wenn die schon mit Online-Aufträgen nicht klarkommen, dann wissen die sicher auch mit den Gutscheinen nichts anzufangen.“ Herrlich!
Also bin ich mit Hermes versöhnt.

News! (Soundgarden)

Präsidentschaftswahlen in Finnland. Zweite Runde:
51,8% für Tarja Halonen (links), 48,2% für Sauli Niinistö (rechts)!
So weit, so gut. In Grankulla allerdings hat Niinistö satte 75% erhalten. Das ist zwar unerfreulich, war aber auch kaum anders zu erwarten in diesem Besserverdienenden-Ghetto. Sollten wir also doch irgendwann mal nach Finnland ziehen, dann lieber nach Mariehamn, wo Halonen 70% geschafft hat. Das Klima dort scheint nicht nur die Lungen sondern auch den Kopf besser zu durchbluten.

Ich habe mal wieder was Spannendes im Web gefunden. Unter http://www.furl.net kann man Online-Artikel ablegen, die einem besonders lesenswert erscheinen. Dabei wird die entsprechende Seite auf den Server von Furl geladen, so dass sie auch noch zu lesen ist wenn der Artikel eigentlich gar nicht mehr online ist. Der Clou an der Sache ist nun, dass man sein Archiv mit jedermann teilen kann. Entweder als e-mail-Abo oder als RSS-Feed. Hier also mal meine Daten:
RSS: http://www.furl.net/members/saksa2000/rss.xml
Direktlink: http://www.furl.net/members/saksa2000

Schönen Dank an Jens für die Karte aus Frankreich!
Aus welchem Ort genau er geschrieben hat konnte ich nicht ganz entziffern. Dem Foto nach zu urteilen gibt es dort auf jeden Fall reichlich Schnee, was für einen Wintersportort ja schon mal kein Nachteil ist.

Für alle, die meine Linkliste nicht regelmäßig absurfen hier noch mal zwei besondere Empfehlungen:
Bei American in Düsseldorf beschreibt James wie er die ersten Wochen in Düsseldorf verbringt. Er ist Anfang Januar aus San Francisco hierhin gezogen, lernt eifrig Deutsch und staunt über manche Kleinigkeiten, die mir hier gar nicht mehr auffallen. Besonders beeindruckt war er z.B. von Frauenparkplätzen in Parkhäusern und H-Milch, die sich tatsächlich über Monate hält.
Im Suomalainen Päiväkirja erzählt Karen über ihren Alltag in Turku im Allgemeinen und z.B. über die Tücken des finnischen Winters im Speziellen. Anklicken!

Parcel of Rogues (Robert Burns)

Liegt’s am Alter oder an meiner misanthropischen Grundhaltung?
Manchmal macht es mir doch ziemlichen Spaß mich als kleiner Querulant zu outen.
Ich kann mich aber auch einfach aufregen wenn ich mir von jemandem, dessen Inkompetenz ganz offensichtlich ist, sagen lassen soll wie dies oder das zu laufen hat. Da hilft nur noch eins: PETZEN!
In diesem Fall habe ich eine strunzdoofe Kioskverkäuferin angeschwärzt, die in ihrer Tabakbude auch einen Hermes Paketshop betreibt. Aber lest selbst meine mail:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe mich sehr über den oben genannten Paketshop geärgert und möchte Ihnen kurz darstellen warum.

zunächst darf ich von Ihrer Homepage zitieren:
„Um den Versand und Empfang Ihrer Pakete so komfortabel wie möglich zu machen, haben wir die Hermes PaketShops eingerichtet. Sie finden die PaketShops zum Beispiel in Bäckereien, Zeitschriftenläden, Tankstellen oder Wäschereien, so dass Sie von deren längeren Öffnungszeiten profitieren können.“

Von längeren Öffnungszeiten kann beim obigen Shop wohl keine Rede sein. Immerhin hat er samstags ganztägig geschlossen, was ich feststellen musste als ich mit meinem Paket unter dem Arm vor verschlossener Tür stand.
Das ist schon ärgerlich, hätte ich aber noch klaglos hingenommen.

Dass die Mitarbeiter des Shops dem Prozedere der Paketannahme jedoch scheinbar völlig ahnungslos gegenüberstehen kann ich nicht mehr hinnehmen.
Um den Ablauf zu beschleunigen habe ich den Adressaufkleber für meine Sendung bereits online vorbereitet und ausgedruckt. Darüber habe ich auch eine Auftragsbestätigung von Ihnen erhalten (46020004801). Mit dem bestens vorbereiteten Paket stand ich nun also im Shop und musste mir anhören:
Nee, mit dem Aufkleber kann ich nix anfangen. Sie müssen einen neuen Schein ausfüllen!
Auf den Einwand, das wäre doch alles von der Hermes-Website und da stünde doch alles Notwendige drauf bekam ich zur Antwort:
So was kenne ich nicht. Sie müssen einen neuen Schein ausfüllen. Das ist immer so.
Man streitet nicht gerne, also füllte ich einen neuen Schein aus. Da ich die Telefonnummer des Adressaten nicht kannte war der Mitarbeiter zunächst mal verunsichert ob er das denn so akzeptieren könne, denn man müsse ja schließlich alle Felder ausfüllen. Nachdem ich ihm sagte, dass ich ja gerne eine Fantasienummer eintragen könne wenn das Formular unbedingt einen Eintrag erfordert, wurde das Paket mit dem unvollständig ausgefüllten Schein dann doch zähneknirschend angenommen.
Abschließend bekam ich dann meine Quittung und was steht auf dieser?
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Schnell, bequem und preiswert.
Da kam ich mir dann ehrlich gesagt verarscht vor.

Mir ist schon klar, dass noch nicht jeder Kiosk im Online-Zeitalter angekommen ist.
Vielleicht hilft ja eine kleine Nachschulung oder die Bereitstellung von Infomaterial für den Shopbetreiber?

So überlege ich mir allerdings sicher drei mal ob ich noch mal eine Lieferung mit Hermes auf den Weg bringen werde.

Ich erwarte Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen,

Hach, das hat gut getan.
Überflüssig zu erwähnen, dass ich bisher noch keine Antwort bekommen habe.

Soundtrack Of My Life (Blaze)

In meinem bevorzugten ESC-Forum gibt es seit einer Woche einen tollenThread mit dem Titel „Soundtrack of your life“. Es handelt sich um einen Fragebogen wie man ihm auch schon mal in diversen Blogs begegnen kann. Ein bekanntes Beispiel ist „100 Dinge die ich in meinem Leben (noch) tun will“ oder so ähnlich.
Hier geht es nun also um Musik und dieses habe ich eingetragen:

01 .: Ein Lied aus deiner Kindheit.
Sun of Jamaica (Goombay Dance Band)

02 .: Ein Lied, das du mit deiner (ersten) großen Liebe assoziierst.
What a Feeling (Irene Cara)

03 .: Ein Lied, das dich an einen Urlaub erinnert.
Believe (Cher)

04 .: Ein Lied von dem du in der Öffentlichkeit eigentlich nicht so gerne zugeben möchtest, dass du es magst.
House of Love (East 17)

05 .: Ein Lied, das dich – geplagt von Liebeskummer – begleitet hat.
tba

06 .: Ein Lied, das Du in deinem Leben vermutlich am häufigsten gehört hast.
My Generation (The Who)

07 .: Dein absolutes Lieblingslied.
Wonderwall (Oasis)

08 .: Ein Lied in dem du dich selbst wiederfindest oder in dem du dich auf eine gewisse Art und Weise verstanden fühlst.
Rabbit in your Headlight (UNKLE feat. Thom Yorke)

09.: Dein Lieblingssoundtrack.
Quadrophenia

10 .: Ein Lied bei dem du am besten entspannen kannst.
Bitter sweet symphony (The Verve)

11 .: Ein Lied, das für eine richtig gute Zeit in deinem Leben steht.
Rakastuin mä looseriin (Nylon Beat)

12 .: Ein Lied, was regelmäßig bei ESC-Radio gespielt werden sollte.
Nuku pommiin (Kojo)

13 .: Ein Lied, das du deiner Frau/Freundin/Mann/Freund zum Balkon hochsingen würdest.
Nicht von dieser Welt (Xavier Naidoo)

14 .: Ein Lied, das du vor allem aufgrund seines Textes magst.
tba

15 .: Ein Lied bei dem du dich bestens abreagieren kannst.
Roots (Sepultura)

16 .: Ein Lied, das auf deiner Beerdigung gespielt werden sollte.
Angel (Sarah McLachlan)

17 .: Irgendein Lied, das du zu den besten aller Zeiten rechnen würdest.
Karma Police (Radiohead)

18 .: Ein Lied mit dem du sehr negative Erinnerungen verbindest.
tba

19 .: Ein Lied, das du singen würdest, wenn du auf einmal auf einer Bühne stehen und singen müsstest.
Olé, wir fahr’n in‘ Puff nach Barcelona

20 .: Ein Lied, das du nachts alleine auf der Autobahn hörst.
Around the World (Daft Punk)

Words (F.R. David)

Eine gute Idee hatte Inkki gestern. Jesper spricht mittlerweile so viel, man müsste das eigentlich alles in ein Tagebuch schreiben damit man es nicht vergisst!
Habe ich Tagebuch gehört? Ist dieser Blog nicht so was Ähnliches und bietet sich folgerichtig geradezu perfekt an um Jespers gesammelte Worte zu sammeln? Tut es und darum gibt es ab jetzt die neue Fortsetzungsserie „Words“.

Aktuellstes Zitat:
Gestern fand ein Gottesdienst für meinen ja kürzlich verstorbenen Vater statt. Während der Predigt fiel das Bibel-Wort „Lass los!“, was Jesper daraufhin vier, fünf mal deutlich vernehmbar wiederholte. „Lass los!“ Steht ihm etwa eine Kirchenkarriere bevor? Das hoffe ich dann doch nicht.

Momentan ist Jesper also in einem Alter in dem man nicht immer unterscheiden kann ob es sich bei ihm um einen Menschen oder um einen Papagei handelt. Völlig gelöst vom Inhalt der Worte plappert er alles nach. Darum müssen wir uns langsam auch genau überlegen was wir in seiner Gegenwart sagen können und was nicht. Der beiläufige Kommentar beim Fernsehen „Die sind doch alle schwul.“ wurde von ihm dankbar aufgegriffen. Ein Blick zu Mama nach rechts, ein Blick zu Papa nach links und dann: „Alle schwul.“. Aha!