News! (Soundgarden)

Martijn hat aus Korea angerufen um zu hören wie’s mir geht. Kann gut sein, dass es mir sogar besser geht als ihm, er kommt sich nämlich ziemlich isoliert dort vor. Wundert mich nicht so sehr.

Wenn das nicht mal ’ne echte Nachricht ist: Bei Lidl-Finland gibt’s ab Donnerstag ’ne Wokpfanne für 9,99€. Und was heißt Wokpfanne auf Finnisch? Man könnt’s fast raten: Wokkipannu!

Überraschender Anuf gestern Abend. Eine verspätete Geburtstagsgratulation von Bernhard. Alter Freund vom Humboldt-Gymnasium, der sich auch nach mittlerweile 14 Jahren immer mal wieder meldet. Wir wollen uns kurz vor meinem Abflug nach HEL mal treffen.

Es gibt neurdings eine Seite namens „Düssel :|: blogger“. Prinzip ist mir noch nicht 100% klar, soll aber wohl so eine Art Sammelbecken oder Kontakthof für Blogger aus 40xxx sein.Ich werd’s interessiert beobachten.

Mein Wertung für den Intermezzo-Contest steht beinahe komplett. Habe mit Mühe und Not ca. 20 brauchbare Songs heraushören können, muss aber an 33 Songs Punkte verteilen. Somit können sich auch ein paar geschmackliche Verirrungen über Geschenke von mir freuen.

*sing*: Morgen Kinder, wird’s was geben, morgen werden wir uns freu’n */sing*
Nämlich über’s Weihnachtsgeld. Von Bettelmails bitte ich abzusehen.

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Pandora (Cocteau Twins)

Eine Website, die in Spiegel-Online und taz gleichermaßen hymnisch besprochen wird und auf der sich auch noch alles um Musik dreht? Das sollte doch was für mich sein!
Also flugs mal ausprobiert und was soll ich sagen?

Die Lobeshymnen sind absolut gerechtfertigt. Pandora ist das beste Werkzeug um seinen musikalischen Horizont zu erweitern und Künstler kennenzulernen, von denen man ansonsten vermutlich niemals Notiz genommen hätte. Das alles auch noch völlig kostenlos.

Ich kann’s also nur wärmstens empfehlen!!!

Father And Son (Mark Knopfler)

Nun ist also das passiert, was wir alle in der Familie schon seit einigen Wochen befürchtet haben. Mein Vater ist gestorben.

Zum Glück waren wir an seinem Todestag alle noch mal bei ihm und ich hatte den Eindruck, dass er uns auch erkannt hatte.
Es ist merkwürdig und auch irgendwie beängstigend wie der Alltag aber doch weitergeht. Durch die Arbeit komme ich gar nicht dazu, mal zur Ruhe zu kommen und mir meine Gedanken zu den Geschehnissen der letzten Wochen zu machen. Hinzu kommen die nun anstehenden Aufgaben wie Begräbnisplanung und die Wohnungsauflösung. Natürlich muss das alles erledigt werden, doch ich denke wir sollten trotzdem mal einen Gang zurückschalten und so der Trauer eine Chance geben sich den ihr zustehenden Platz zu erobern.
Meine Kollegen und Vorgesetzte haben zum Teil sehr nette und herzliche Worte gefunden. Obwohl ich ja bei einem christlichen Arbeitgeber beschäftigt bin, haben sie in ihren Beileidsbekundungen auf vermeintlich tröstende Bibelzitate verzichtet und haben stattdessen ganz persönlich gesprochen, was ich sehr schön fand. Dabei ist die Trauerbewältigung doch eigentlich das ureigenste Terrain der christlichen Kirchen, die in meinen Augen viel zu sehr Jenseits-bezogen sind. Für mich hat der Tod meines Vaters jedenfalls keine religiöse Dimension.

Genau einen Tag vor Jespers zweitem Geburtstag ist er gestorben und ich bin froh, dass es nicht einen Tag später war. Wahrscheinlich hätte man in Zukunft Jespers Geburtstag nicht mehr so unbeschwert feiern können wie es eigentlich sein sollte. So hat Jesper also am Mittwoch seine erste kleine Party gehabt. Seine kleinen Freunde Lorina und Tim waren da und haben unsere Wohnung ordentlich auf den Kopf gestellt. Jesper hat stolz sein Geschenk präsentiert, eine Black&Decker Werkbank mit Akkuschrauber und allem Zipp und Zapp. Trauer und Freude liegen manchmal wirklich schrecklich nah beieinander.

Korean Bodega (Fun Loving Criminals)

Irgendwie entwickelte sich das zurückliegende Wochenende ganz ungeplant zu meinem „Koreanischen Wochenende“. Zunächst bekam ich von meinem Bruder das Buch „Schauplatz Nordkorea“ zum Geburtstag geschenkt, das ich schon nach einem Tag zur Hälfte gelesen hatte. Bei meinem üblichen Lesetempo durchaus eine bemerkenswerte Leistung, auch wenn das Buch nur 150 Seiten hat.
Am Sonntag erhielt ich dann eine mail von Martijn aus Südkorea. Er hat in den letzten Tagen einen Ausflug zu einem buddhistischen Tempel gemacht und davon einige Fotos mitgeschickt. Am Sonntagabend schließlich war ich mit Inkki und Jesper im koreanischen Restaurant „Gan-Ya“. Den Besuch dort hatten wir schon etwas länger geplant, es war also kein bewusster Abschluss des „Koreanischen Wochenendes“. Es war übrigens sehr lecker. Ich wollte schon länger mal Kimchi probieren. Das ist eingelegter Kohl und so was wie das koreanische Nationalgericht. Ich habe es also in Form eines Eintopfs mit Schweinefleisch und Tofu bestellt. Die Portion war riesig und geschmeckt hat es auch. Schön scharf!

Seit ein paar Tagen bin ich auch mal wieder öfters im ESC-Forum unterwegs, was nicht zuletzt daran liegt, dass am Freitag die CD’s des Intermezzo-Contests eingetroffen sind. Yanni hat sich tierische Mühe damit gemacht und alle fünf CD’s in eine hübsch gestaltete Box gepackt. Einfacher wäre es ja gewesen die Lieder im MP3-Format zu brennen. Damit hätten alle 82 Songs locker auf eine CD gepasst und außerdem wäre mir noch das Rippen erspart geblieben. Ich will natürlich die Lieder auf meinem Palm abspielen können, nicht zuletzt um mir damit die heutige Nachtschicht (die letzte für die nächsten Monate!) zu vertreiben.
Toll ist, dass Yanni auch ein eigenes Forum für seinen Contest eröffnet hat. Hier kann jeder seinen Senf zu den einzelnen Songs abgeben und ich bin schon wieder schockiert, was für grauenhafte Teile da auf einiges Wohlwollen treffen. Aber o.k., ich will ja nicht nur wieder meckern. Was Tolles und mir bis dahin Unbekanntes habe ich auch schon entdeckt, nämlich die Band „Bosse“. Laut einem Forumseintrag waren die schon mal Vorgruppe von Mando Diao, was ja durchaus eine Empfehlung ist.